Wer hat das Foto gemacht? Wo ist es aufgenommen worden und was kann man darauf sehen - Alle vorhandenen Angaben zum Titelbild
Diese Seite ist ein Teil von "dein allgäu" - dem Webkatalog, Webportal, Tourismusinformation und Spezialkatalog für Freizeit, Erholung, Wellness, Urlaub und Sport im Allgäu. Der wohl komplexeste Auftritt einer deutschsprachigen Region im WWW. Mit einem Klick gelangen Sie auf die Startseite.
Region Berge Freizeit Kultur Ausflüge Unterkünfte Marktplatz Medien/Verkehr Wetter/Cam Gesundheit Sonstiges
Übersicht Städte und Gemeinden im Allgäu - Das wichtigste aus Amtzell (Westallgäu BW)
Homepage:
Amtzell

Stadtplan, Ortsteile und mehr:
vollständige Übersicht


Anfahrt berechnen:


Hier klick: Anfahrt berechnen


Hausanschrift:
Gemeinde Amtzell
Waldburger Straße 4
88279 Amtzell
Tel: 07520 / 950-0
E-Mail: info@amtzell.de

wichtige Webadressen:
AK Dorfkultur
Gewerbeverein

Unsere Partner:


Anruf genügt:

Tel: +49 (0)8323 968 011
Die ersten Siedlungen dürften im Gemeindegebiet Amtzell zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert entstanden sein. Der urkundlich nachweisbare erstbesiedelte Weiler ist Karbach. Dies geht aus einer im Stiftsarchiv von St. Gallen liegenden Urkunde hervor, laut deren Inhalt der Presbyter Cunzo am 5. März 853 n. Chr. seinen Besitz im Ort Karbach zur Rettung seiner Seele dem Kloster St. Gallen schenkt. Das Dorf Amtzell dürfte nur wenig später gegründet worden sein, doch finden sich die ersten urkundlichen Nachweise erst im 13. Jahrhundert (1218 Ametencelle, 1236 Cella, 1275 Annenvelle, später Amcelle, Amptzell u. a.). Die Frage nach der Herkunft des Namens ist nicht einwandfrei gelöst. War es eine Zelle als Ausgangspunkt für weitere Wälderrodung, war es ein kleiner Weiler aus einer Einsiedelei, der später ein landvogteisches Amt erhielt (Amt-in-Zell), war es die Besiedelung An-der-Zelle?
Amtzell gehörte ursprünglich wohl den Welfen, später den Grafen von Montfort, 1302 verschenkte es Hugo von Montfort an das Kloster Weingarten. Danach wechselte der Besitz immer wieder, so 1344 an die Ritter von Rosenharz, 1360 an das Kloster Weißenau, im 15. Jahrhundert an die Sirgen von Sirgenstein. Diese erbauten im 16. Jahrhundert auch das Amtzeller Schloß und vergrößerten die Amtzeller Pfarrkirche. Von den Sirgen kam Amtzell 1593 an die Humpiß von Waltrams, 1672 erwarben die Herren von Altmannshausen die Herrschaft, die sie 1749 an den Fürstlich Kemptenschen Oberhofmarschall Karl-Josef von Reichlin-Meldegg verkauften, dessen Allianzwappen am Toreingang zum Amtzeller Schloß zu sehen ist. Er ließ 1752/53 das Schloß durch den Baumeister Johann Georg Specht aus Lindenberg verändern.
Die reichsritterliche Besitzung Amtzell (darunter das Schloß) gelangte 1806 unter Königlich-Württembergische Oberhoheit. 1823 verkaufte Baron Johann Nepomuk Reichlin das Schloß an den Kaufmann Johann Georg Möhrlin aus Ravensburg, der es 1838 an den Württembergischen Staat veräußerte, von dem es 1839 auf die Schulgemeinde Amtzell überging. Die Gemeinde, zu diesem Zeitpunkt noch namens "Pfärrich", erhält im Schloß Amtsräume, damit ist das Schloß auch Rathaus. Im Jahre 1858 wird die Gemeinde Pfärrich in Amtzell umbenannt.
Das alte Pfarrhaus westlich der Kirche wird ab 1910 als Rathaus umfunktioniert. 1938 dann erhält die Gemeinde ihr Wappen: links der schwarze St. Galler Bär, rechts die rote Pfalzgrafenfahne, die Flaggen- und somit auch Gemeindefarben sind rot und weiß.
Eine eigene Entwicklung nahm der Weiler Pfärrich, dessen Geschichte eng mit der dortigen Wallfahrtskirche verbunden ist (1386 erstmals erwähnt) und der bis 1858 eine selbständige Gemeinde darstellte. Als Folge der napoleonischen Kriege wurde 1819 eine Umgliederung der Gemeinden unseres Bereiches durchgeführt. Damals gab es im Bereich der heutigen Gemeinde Amtzell die Schultheißereien Pfärrich und Amtzell. 1825 wurde dann Amtzell in den Gemeindeverband Pfärrich aufgenommen. Laut Anordnung des "Königlich höchstpreislichen Ministeriums des Innern" wurde die Gemeinde Pfärrich ab 1. Juli 1858 in die Gemeinde "Amtzell" umbenannt.
Urlaub auf dem Bauernhof Ferienwohnungen Hotels Berghütten/Landschulheime




zuletzt geändert: 11/07/2013